Liebe Vereinsmitglieder

Das Jahr hat schon seine Mitte überschritten und es ist an der Zeit, zusammen einen Vereinsausflug zu unternehmen. Dank dem frischgebackenen Ehrenmitglied Hans Burkhalter, welcher seine vielseitigen Kontakte in der ganzen Region spielen lässt, kann ich euch freudig mitteilen, dass unser nächster Ausflug am Samstag, 3. Oktober vom Mittag an bis am Abend stattfindet. Ziel unserer Reise wird die Burgruine Bellegarde im nahe gelegenen Jaun sein. Der lokal sachkundige Führer Werner Schuwey wird uns nicht nur die Burgruine zeigen, sondern auch noch andere Sehenswürdigkeiten im Dorf Jaun. Zuletzt werden wir sicherlich noch die Gelegenheit haben, das Erlebte bei einem guten Glas Wein und einem feinen Happen Essen nochmals Revue passieren zu lassen. Macht euch auf einen erlebnisreichen Nachmittag gefasst!

Meldet euch bitte per E-mail (This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.) oder per untenstehendem Talon (an: Lukas Stucki, Lenkstrasse 9, 3770 Zweisimmen) bis am 20. September für den Vereinsausflug nach Jaun an. Natürlich sind auch Bekannte oder Verwandte ausserhalb des Vereins herzlich eingeladen. Wir werden dann je nach Anzahl Anmeldungen entscheiden, welches Transportmittel benutzt wird und dies den Teilnehmenden zum gegebenen Zeitpunkt mitteilen. Ich freue mich auf zahlreiches Erscheinen!

An dieser Stelle möchte ich euch auf eine zweite Angelegenheit aufmerksam machen. Wie an der Hauptversammlung im Frühling schon angesprochen, wollen wir in einem Zeithorizont von 3 – 5 Jahren ein Fest organisieren. Vielen ist das erste Burgenfest von 2011 noch in bester Erinnerung und es wäre schön, wenn wir den Mannenberg und seine Burgruine wiederum für ein Wochenende in ein mittelalterliches Festgelände verzaubern könnten. Wir stehen ganz am Beginn dieser Vision. Momentan benötigen wir motivierte Menschen, welche bereit sind, in einer Festkommission eine Aufgabe zu übernehmen. Denn nur wenn wir eine schlagkräftige Truppe tapferer Organisationstalente bilden können, ist die Durchführbarkeit eines solchen Anlasses möglich. Freiwillige vor! Kontaktiert mich bitte über die oben genannte E-mail oder Postadresse.

Bis bald und liebe Grüsse

Lukas Stucki

 

 

 

Ritter kreuzen sich die Klingen

Fründlicher Besuch von denen der Jagdburg zu Stocken bei denen zur Burg zum Mannenberg“

„Es gab Zeiten in der Vergangenheit, da habe man nicht höflich um einen Besuch angefragt, sondern sei unangemeldet mit Schwert und Rammbock vor einer Burg aufgetaucht. Aber wir wollen mal heute nicht so sein!“ sagt der Präsident des Vereins Pro Ruine Jagdburg mit einem Augenzwinkern.

„Zugbrücke hoch und öffnet die Tore – den Fründ fründlichst zu empfangen“, lautete daher das Kommando der beiden Torwächtern der Burg zu Mannenberg.

Als dann auch die drohenden Hellebarden beiseitegelegt wurden, den grimmigen Gesichtern einem Schmunzeln wich, durfte endlich die Jagdburg-Truppe kampflos eintreten.

Anlass des Besuches der Jagdburg-Delegation am 25. Oktober ist die bevorstehende Sanierung ihrer einsturzgefährdeten Ruine in der Gemeinde Stocken-Höfen.

Die in den Jahren 2008 - 2011 sanierte Burgruine Mannenberg dient somit dem Künftigen Jagdburg-Projekt als Vergleichs- und Anschauungsobjekt.

Da bei beiden Burgruinen der Archäologische Dienst des Kantons Bern die Sanierung betreute, resp. betreuen wird, führte Dr. Armand Baeriswyl die rund 30 Personen starke Exkursionsgruppe durch die Burganlage bei Zweisimmen.

Wie es von alters her Brauch war, wurde der Gast im Burghof mit reichlich Honigwein und einem Begrüssungsreim ehrend empfangen.

Beeindruckt von den historischen Bekleidungen der Mannenberger erwiderten die Jagdburger die Grussbotschaft in alter Sprach, um dann sogleich ihr Können beim Armbrustschiessen unter Beweis zu stellen.

Erst nach all diesem traditionellen Zeremoniell konnte Dr. Baeriswyl das Wort ergreifen und die Führung eröffnen.

Bei herrlichem Sonnenschein und guter Stimmung, verstand es der Referent, sein Fachwissen kund zu tun und regelmässig auf die Sanierungsvergleiche beider Burgruinen hinzuweisen.

Als Wort und Wein zu versiegen drohte, zogen sich beide Truppen ins nahe gelegene Feldlager der Jurte Forellensee zurück, um dort bei einem zünftigen z`Vieri ihre Freundschaft erneut zu besiegeln.

Ausgestattet mit reicher Beute an Wissen und neuen Freundschaften fiel es beiden Ritterhorden nicht leicht, sich zu trennen. Der Gegenbesuch ist für den Frühling 2016 geplant.

Bericht: Pressesprecher der Stiftungen und Vereine Burg Mannenberg und Jagdburg

 

Friedlich vereint die Leut von der Mannen- und dero von der Jagdburg

Foto: Archiv Verein Pro Jagdburg

  

 


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Der Verein Burg Mannenberg ist gegründet
 
In der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November findet der Brauchtum Halloween statt,
dessen mystisches und zuweilen grusliges Wesen bekannt ist. So verwundert es nicht, dass
genau in dieser Nacht auf der Burgruine Mannenberg Gestalten aus einer längst vergangenen
Zeit gesichtet wurden, welche im Fackellicht und bei einem Krug althergebrachtem
Honigwein den Klängen eines mittelalterlichen Minnesängers lauschten. Zusammen
gedachten sie der Zerstörung der Burg anno 1349 und dies, was eine gewisse Ironie nicht
verbergen mag, von den Bernern selbst. Diese sind bisweilen heute noch damit beschäftigt,
wichtige Institutionen aus dem Obersimmental zu entfernen.
Früher am Abend traf sich ein stattliches Fähnlein Interessierter im Schulhaus Mannried zur
offiziellen Gründung des Vereins Burg Mannenberg. Dessen Zweck gilt der Förderung,
Erhaltung, Pflege und Attraktivierung der historischen Bedeutung, des Brauchtums und der
Angebote rund um den Mannenberg und Zweisimmen. Dabei ist der Verein für vielfältige
Aktivitäten offen, welche von kulturhistorischen Beiträgen und Anlässen, gemütlichem Bräteln
auf der Burg mit Familie und Freunden, Mittelalterleben erleben bis hin zu einem
Mittelalterfest reichen. Doch auch der Pflege von Kontakten und dem Austausch mit
Fachleuten, beispielsweise dem Archäologischen Dienst oder der historischen Gesellschaft des
Kantons Bern soll Aufmerksamkeit gewidmet werden. Der Verein will das Verständnis für das
historische Kulturgut fördern und lebendig erhalten, getreu nach dem Motto:
„Die Leut vom Simmental tun mit Lust und Freud  ihro Vergangenheit in üserer Zyt
würdigen und Pflegen, derby söll Musse und Mine leben.“
Die gelungene Restauration der Burgruine und die erfolgreiche Installation des Burgenwegs
sind ein attraktiver Mosaikstein im regionalen Konzept „Natur Kultur“, welches
Naturerlebnis, Bewegung und Bildung in Einem anbietet. Der Verein Burg Mannenberg will
diesen Mosaikstein weiter fördern und blickt gespannt in die Zukunft.
 
 
Im Namen der Vorstandschaft
Der Präsident           Die Sekretärin  
          
Zwischenablage-2 
 
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STIFTUNG BURG MANNENBERG
JAHRESBERICHT 2012
 

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Schön war es......
Mittelalterfest 2011

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