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Wie jedes Jahr trafen sich an einem der letzten Samstage im Jahr motivierte Vereinsmitglieder, um die flanierenden Besucher der Weihnachtsstimmung in Zweisimmen in mittelalterlichen Gewändern herzlich zu bewirten. Dem Verein wurde die spezielle Ehre zuteil, in Zusammenarbeit mit dem Tourismusbüro die Zweisimmer Dauergäste verköstigen zu dürfen. Hierfür wurde eine herzhafte Gerstensuppe angeboten, welche mit einem speziellen Mittelalterbrot abgegeben wurde. Die Suppe schien köstlich zu munden, denn nicht nur die Dauergäste, sondern auch viele der übrigen Besucher gönnten sich einen Teller des warmen Gerichts. Der leere Suppentopf am Ende der Weihnachtsstimmung war Beweis genug dafür, dass der grosse Hunger gestillt werden konnte.

Doch nicht nur das leibliche Wohl, sondern auch das Auge kam auf seine Kosten. In routinierter und flinker Art und Weise wurden zwei «mobile Burgen» erstellt und festlich geschmückt. Feuerstelle und Sitzgelegenheiten aus Stroh luden zum Verweilen ein und verbreiteten ein authentisches mittelalterliches Flair. Der Anlass war rundum gelungen. Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten.

Der Verein Burg Mannenberg wünscht allen frohe Festtage und ein glückliches neues Jahr!

 

Die mittelalterlichen Suppenschöpfer vor ihren beiden mobilen Burgen

Obwohl die Witterung zweifelhaft war, versammelte sich am Samstagmorgen (23.7.) eine aufgeweckte Schar Jungvolk am Fusse des Mannenberges, darunter tapfere Junker und Knappen, dazu nicht minder beherzte und vortrefflich gekleidete Junkerinnen, Burgfräulein und Mägde. In der Tat trafen sie dort auf den Hofmeister und Hofleute, darunter hochwohlgeborene Damen, Ritter, Magister, Hauptmänner und fleissige Mägde. Mit Hilfe von, zugegebenermassen nicht mittelalterlichen, Nähmaschinen und fleissigen Händen wurde dem Jungvolk flink eine dem Anlass und der Zeit passende Gewandung übergezogen. Anschliessend wurde zu Fuss der Weg über den Mannenberg in Angriff genommen, wobei die Kinder sich auf eine Zeitreise in das Leben im Mittelalter begaben. Weiter gewährten die imposanten Gletschermühlen einen tiefen Einblick in noch viel frühere Zeiten, in welchen das Simmental von Gletschern bedeckt und geformt wurde. Mit Ritterspielen, einem kleinen Hoftanze und feinem Mittelaltergebäck kehrten alle wohlbehalten wieder in die Gegenwart zurück.

Ein Ritter und Minnesänger vom Mannenberg hat eigens dem Jungvolke, Junker und Junkerinnen einen vortrefflichen Reim als Rap vorgetragen:

D Gschicht vom Mannebärg

 

Äh alti Gschicht

Verzellt meh sich

Da isch eh Burg

Die weiss die Gschicht

 

Vo Wyt här

Sy die Leute cho

Und hei dr Wäg

Dür’s Simmetal gno

 

Da sy ganz früher

Ritter gsy

Es tapfers Völkli

Mit der by    

 

Si hei mitbracht

Pfeffer, Salz und Öl

Derby si gsy Kaufmann, Ritter, Mönch

Und mängisch ou ä Löl

 

Die hei wohl da

ganz friedlich gläbt

Hei d‘z Vieh, Weid

Wald u d‘ Alpe pflägt

 

Es sy so gueti Zyte gsy

Doch mängisch göh ou die verby

Wenn Missgunscht, Niid und Striit

De Mächtige ke Rueh me git

 

Ä alte Wäg het

Über d‘ Alpe gfüehrt

Da het sich gwüss

Mängs Muultier grüehrt

 

So sinkt die Burg

Ine tiefe Schlaf

U ufem Mannebärg

Weide nume no Schaaf

 

Bis hüt wo Chind sy cho

Und die hei di Geschichte

Wieder füre gno

O Ho! O Ho!

 

Minnesänger Jean-Pierre

 

Die tapfere Heerschar kleiner und grosser Mittelalterleute

Wohlgelaunt reiste am Sonntag, 12. Juni, eine stattliche Schar mittelalterlich gekleideter Vereinsmitglieder nach Höfen im Stockental zum „Treffen dero Fründe vo der Burg zu Stocken“. Um die Jagdburg vor dem endgültigen Zerfall zu retten, soll sie in den nächsten Jahren saniert werden, ähnlich wie dies vor Jahren auf dem Mannenberg geschah. Beim Gasthaus „zur Kraftquelle“ traf sich die ganze Gästeschar. Nach Fanfarenklängen und einer Begrüssung durch den Präsidenten des „Vereins pro Ruine Jagdburg“, Stephan P. Kernen, wanderten alle gemeinsam hinauf zur Burg.
Dr. Armand Baeriswyl vom Archäologischen Dienst des Kantons Bern erläuterte den Besuchern in bildhafter Sprache die Entstehungsgeschichte der Burg mitsamt den wechselnden Besitzverhältnissen. Im Anschluss erklärte er die Baugeschichte und die geplanten Massnahmen zur Erhaltung der Ruine. Zurück im Gasthaus „zur Kraftquelle“ konnten alle bei Speis und Trank die Vorführungen und Tänze des Mittelaltervereins Bern bestaunen und den Tag gemütlich ausklingen lassen.

Der Verein Burg Mannenberg bedankt sich herzlich für die Gastfreundschaft unserer Burggenossen und wünscht dem „Verein pro Ruine Jagdburg“ auf dem weiteren Weg bis hin zur erfolgreichen Sanierung alles erdenklich Gute. (VBM)

 

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